Versengold in der Rheingoldhalle in Mainz
Die „Nacht der Balladen“ ist schon seit geraumer Zeit Tradition bei Versengold. 2017 gab es das erste Konzert in diesem Rahmen – 2018 folgte dann die Tour. Und seit dem wird dieses Ereignis von den Fans als auch von der Band besonders herbeigesehnt und gefeiert. Schließlich gehört die „Nacht der Balladen“ immer zu den besonderen Highlights.
So auch am vergangenen Sonntag, als Versengold in der wohl bis dato größten Halle der aktuellen Tournee in der Rheingoldhalle in Mainz spielten. Und weil es so schön ist, haben sich die Männer um Sänger Malte Hoyer noch ganz besondere weibliche Unterstützung geholt: Ida, Maline und Felictias von EKLIPSE sowie Lee Caspi sind als Streichquartett mit am Start. Annika Maria Hoyer oder besser bekannt als „Anni Hurdy Gurdy“ ist ebenfalls (seit 2022) als Gastsängerin bei der „Nacht der Balladen“ dabei.
Wer nun aber glaubt, die Shows bestehen nur aus ruhigen Stücken, bei denen man sich gemütlich im Stuhl fallen lassen kann – der irrt! Denn auch bei der „Nacht der Balladen“ werden die Fans immer wieder zum Mitsingen und Mitmachen animiert. Aber fangen wir wie immer vorn an:
Um 19:00 Uhr öffneten sich die Tore der Halle, um das Publikum bei dem recht windigen Wetter hinein zu lassen und sich erst einmal im Foyer aufzuwärmen. Gegen 19:30 Uhr durften dann auch endlich die Plätze eingenommen werden. Denn, die „Nacht der Balladen“ ist natürlich eine bestuhlte Veranstaltung. Schließlich will man ja zu den überwiegend ruhigeren Stücken nicht wie angewurzelt in einer Halle stehen, sondern den Abend genießen.
Pünktlich um 20 Uhr ging es dann auch schon los. Die Titel „Auf in den Wind“ (welcher von Anni begleitet wurde), „Nebelfee“ und „Tochter der Weiten“ eröffneten den Abend. Allein hier konnte man bereits sehen, welche Energie zwischen Publikum und Band enstand. Da, wo viele im Publikum gern mal mit Unterhaltungen anfangen, war es im Publikum erstaunlich ruhig. Erst recht, wenn Frontmann Malte seine Ansprachen hielt, zu den Songs Geschichten erzählte und auch ganz allgemein zum Publikum sprach und sich und die Band (allen voran Alex) ein wenig auf die Schippe nahm.
Weiter ging es dann auch schon mit u.a. folgenden Titeln: „Tjark Evers“, „Herz durch die Wand“ oder auch „Vom Zauber des Wildfräuleins“, „Zum Horizon“ und „Küstenkind“. Schließlich gab es zwischendurch und vor der Zugabe Anlass mitzusingen und auch einmal von den Stühlen aufzuspringen und richtig mitzufeiern und mitzuspringen. Und zwar so, dass es auch für die Band und ihre Gastmusikerinnen kein Halten mehr gab. Wer in den letzten Reihen auf dem Rang saß, weiß, wovon die Rede ist, wenn ich sage „die Halle hat gebebt„. 😀 Denn das hat sie wortwörtlich. Die Fans waren von der ersten bis zur letzten Reihe aktiv und ließen sich nicht zwei Mal bitten, zum Abschluss des Abends noch einmal mit der Band gemeinsam mitzuspringen.
Über das Licht muss man vermutlich auch nicht viel sagen – schaut euch einfach einmal die Galerie an und ihr seht, wie toll die Lichtsetzung zum Konzert und vor allem zum Konzept passte. Nämlich erstaunlich gut, da freut man sich auch immer als Fotograf, schöne Motive einzufangen.
Die „Nacht der Balladen“ verabschiedete sich schließlich für das kommende Jahr und wird, so kommunizierte es Frontmann Malte, in zwei Jahren wieder zurück nach Mainz kehren! Wir sind gespannt, was Versengold bis dahin auf die Beine stellen, schließlich können sie alles von Wacken, über den Fernsehgarten bis hin zur Nacht der Balladen. 😉